«ruck zuck fröhlich!»

«Ein Abend des bunten Geschmacks»
Eine Feld-, Wald- und Wiesenforschung zum deutschen Schlager der 50-er bis 70-er Jahre

«Alles am Schlager ist echt, weil es so wunderschön falsch ist»
Kurt Tucholsky

Wer von uns, der die 70-er Jahre erlebt hat, kennt sie nicht, die ZDF Hitparade mit Dieter Thomas Heck, ein Muss für alle Fans des deutschen Schlagers. Kein Samstagabend, ohne die deutschsprachigen Hits der Zeit und ihre Protagonistinnen und Protagonisten. Zugeben durfte man das allerdings kaum, denn Schlager hören gilt in vielen Kreisen bis heute als verpönt. Das «parfin de siècle» scheut sich nicht, dieses schwierige und bildungspolitisch gefährliche Terrain zu betreten und eigene Nachforschungen anzustellen. Ergebnis: offen. Man darf gespannt sein, «ob der Blitz einschlagen wird»!

Mit:
Matthias Flückiger (Konzept, Regie, Spiel und Gesang) und
Claire Pasquier an den Tasten

Stimmen zur Produktion

«Der Abend ist mega. die Auswahl der Lieder und ihre sehr differenzierten Begleitinformationen sind Extraklasse. Wer nicht geht ist selbst schuld. Hochachtung an das ganze Team. Der Abend bleibt lange in Erinnerung.»

Dr. Pius Kueng, Unternehmens- und Marketingberater, St. Gallen

«Sooooooo gut! Gratulation zu dieser Superproduktion. Unglaublich, was Du mit Deiner Stimme alles hinkriegst. Und Claire Pasquier ist zu tiefst beeindruckend. Einfach nochmals danke für diesen herrlichen Abend.»
Liliana Ruckstuhl, Alt-Stadträtin, St. Gallen

«Ein Programm mit deutschen Schlagern? Nein, das ist nicht meine Welt. Ich liebte das französische Chanson: Edith Piaf, Jacques Brel, Georges Brassens …
Also, Thema erledigt. Wenn da nicht der Gwunder wäre: Was machen Matthias Flückiger und Claire Pasquier wohl mit diesen seichten Schnulzen?
Parfin de siècle, das war mit Regine Weingart und Arnim Halter ein Garant für echte Qualität, profundes Wissen, Professionalität, persönliche Prägung. Matthias Flückiger führt das Theater weiter, in seinem eigenen Stil, als Schauspieler und Sänger. Und sorgt nochmals für eine Überraschung. Er macht aus dem vermeintlich banalen Thema eine konzentrierte Zeitanalyse, derweil die Pianistin Claire Pasquier die Melodien mit Phantasie girlandiert. Mit unserer Tochter zusammen habe ich diese Aufführung, eine doppelbödige Mischung von Unterhaltung und Reflexion, sehr genossen.»
Simone Schaufelberger-Breguet

«Du und Claire: ihr wart am vergangenen Samstagabend einfach «nur» toll – einsame Spitze!
Eure Darbietung ist etwas vom Feinsten, was wir auf dieser Bühne je erleben durften: Soviel Witz, soviel Hinter, Über- und Untersinn, soviel Psychologisches mit Empathie und Ironie vorgetragen, soviel Bescheidenheit und Liebe zum Detail – wir hätten noch lange zuhören und staunen können. Auch die Verbindung Historie und Gegenwart, der Einbezug von Literatur, von Lebenswelten war Klasse. Einfach nur grandios! Schade, dass die Dame vom St. Galler Tagblatt nicht verstanden hat, worum es geht. Aber das spielt ja keine Rolle: Das Publikum hat Euch gezeigt, dass es Euch liebt.»
Matthias Messmer, Autor, Staufen

«Wie das Publikum von den ersten Takten der Musik an mitging, war einfach grossartig. Die Reminiszenz des Deutschen Schlagers der 1950er bis 1970er Jahre sind von Matthias Flückiger in Konzept, Regie, Spiel und Gesang absolut gekonnt wie auch witzig umgesetzt. Claire Pasquier, die so erfolgreiche Konzertpianistin erlebte man in einem total neuen Genre. Ob Bühnenbild, Kostüme, Deko, das Gesamtkonzept: Einfach umwerfend!»
Marlies und Hartmut Müller, Waldstatt

«Claire Pasquier und Matthias Flückiger entführen das Publikum mit ihrem Schlagerprogramm aus dem problembeladenen Alltag in die Welt des deutschen Schlagers. Ihnen gelingt es mit der geschickten, Auswahl der Lieder und Zitate sowie Anekdoten zur damaligen Zeit und zu den Sängerinnen und Sänger einen unterhaltsamen Abend zu gestalten, sodass die Zeit wie im Flug vergeht. Sie ziehen musikalisch, gesanglich und optisch alle Register. Der Besuch einer Aufführung lohnt sich!»
Willi Bischof, Au

«Der Abend ist grandios. Wir wurden schon lange nicht mehr so gut unterhalten. Das Ambiente im Parfin de Siècle hat uns sehr gut gefallen.»
Regula Geisser, Architektin, Geschäftsleitung GSI Architekten St. Gallen

«Matthias Flückiger schlüpft – ohne Garderobenwechsel – in verschiedene Schlagerstar-Rollen. Er gibt Caterina Valente, den Bill Ramsey, die Katja Ebstein und wenn er Udo Jürgens singt, dann klingt das wie Udo Jürgens. Wer dabei genau auf die Texte hört, realisiert, dass hinter der Watteverpackung des Deutschen Schlagers nicht nur das ewig süsse Lied der Liebe gesungen wird.»
Jürg Weibel, Geschäftsleiter Stiftung Zeitbörse, St. Gallen

«Unglaublich kurzweilig und lustig auf hohem Niveau. Das muss man einfach gesehen und genossen haben.»
Tina Baer, St. Gallen

«Ein totaler Aufsteller – zwei hinreissende Darsteller. Matthias Flückiger, ein Multitalent, und die herrliche Claire Pasquier als gespielt «leicht gelangweiltes», technisch und musikalisch perfektes Begleitorchester. Kurz: ein Abend, den man nicht verpassen sollte!!»
Dr. Ruedi Baer, Unternehmensberater St. Gallen

««ruck zuck fröhlich» bietet eine sorgsam ausgewählte Tour d’Horizon durch den deutschen Schlager des
20. Jahrhunderts. Am Anfang fröhlich schunkelnd und mitsingend, ist man nach der Pause ob der Aktualität und Tiefgründigkeit der – (wohlgemerkt!) - Schlagertexte doch ziemlich überrascht und wird zum Nachdenken angeregt. Ein «must», nicht nur für jeden Schlagerfan.»
Karin und Wolfgang Vilsmeier, Unternehmer, St. Gallen

«Auch wir teilen die Begeisterung über die Produktion «ruck zuck fröhlich». Wir haben die Vorstellung voll genossen und empfehlen sie sehr gerne weiter. Hoffentlich mit Erfolg.»
Käthi und Urs Engel, St. Gallen

 

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«10»

. . . ist das neue Stück, das vom Jugendtheaterclub des Theater St. Gallen unter der künstlerischen Leitung von Boglárka Horváth entwickelt und im Mai aufgeführt wird. Eine Co-Produktion mit dem Theater St. Gallen und dem Parfin de siécle.

Zehn Jugendliche auf der Suche nach Realität in einer von Informationen überfluteten Welt. Was bedeutet Realität? Können unsere Gedanken unsere Realität verändern? Kann man sich seine eigene Wirklichkeit erschaffen? Haben wir einen freien Willen? Ist die Realität in Wirklichkeit ganz anders? Und wie kann uns die Sprache dabei helfen, uns zurechtzufinden?

Ein Stück nicht nur für Jugendliche!

Projektleitung: Boglárka Horváth

Bühne und Kostüme: Vivianne Stüssi
Dramaturgie: Anja Horst/Matthias Flückiger
Mit: Alessia Renzetti, David Treichel, Eva Mäder, Hanna Schuster, Hanna-Mo Krejci, Kathrin Spickers, Nina Falk, Nuria Brülisauer, Renas Sahin, Taro Stolz, Ursin Künzi

 

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«Mozart. Eine Ollapotrida»

Man kennt sie, die selbst ernannten Experten: Fussball. Edle Weine. Feng-Shui.

Oder, wie im vorliegenden Fall: Mozart! Man weiss es besser; besser, als wenn man dabei gewesen wäre - in Salzburg, in Mailand, London, Paris, Prag oder Wien.

Man trifft sich im schöngeistigen Zirkel, disputiert spitzzüngig und schiebt sich spitzfingrig eine Mozartkugel zwischen die akkurat gespitzten Lippen.

Man – das ist das VOX Ensemble, bestehend aus den drei Sänger-Schauspielerinnen Claudia Dieterle (Sopran), Alexandra Forster (Mezzosopran) und Norbert Günther (Bariton). Mit Tempo und Witz mäandrieren sie durch das Leben des Genies.

Dabei trifft das Ensemble auf Mozarts Familienangehörige, seine Weggenossen, seine Förderer und Neider. Die Sänger-Schauspielerinnen lassen seine Opernfiguren aufleben und zitieren aus seinen frivolen Briefen. Sie schlüpfen in die Rolle des ehrgeizigen Papa Leopold ebenso wie in die des tumben Papageno, sind mal geschäftstüchtige Konstanze, frustriertes Nannerl oder kecker Cherubino.

Mit kenntnisreichen Texten gelangt das Publikum dabei musikalisch von «Così fan tutte» über die fäkal-erotischen Kanons bis hin zum Requiem  – kurz: eine theatrale Ollapotrida, ein Eintopf aus unzähligen Zutaten übrigens.

Ob Mozart ihn je vorgesetzt bekam? Der Name des Gerichts hätte ihm jedenfalls gefallen!

Musiktheater vom Feinsten - mit Claudia Dieterle, Alexandra Forster, Norbert Günther. Buch & Regie: Volker Ranisch. Das Ensemble mäandriert durch Mozarts-Universum. Haltung bewahrt dabei einzig das Mozart-Tässchen. Das ist äusserst unterhaltsam.

Flyer zu «Was tut man nicht  alles für ein Genie» im Theater Parfin de Siècle Flyer

 

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«Casanovas Bekehrung»

Um das Jahr 1789 begann Casanova in seinem Altersrefugium auf Schloss Dux in Böhmen seine „Histoire de ma vie“ auf mehreren Tausend Seiten Papier niederzuschreiben, jahrelang. Aus diesem riesigen Oeuvre hat sich der junge Hermann Hesse eine Episode herausgepickt, die sich in Fürstenberg (Donaueschingen) und in der nahen Schweiz ereignet hat.

Hesse hält sich ziemlich ans Original und schmückt die Geschichte fantasievoll und detailreich aus. Diese höchst vergnügliche Erzählung wird mit kurzen Musikstücken aus Mozarts Oper „Don Giovanni“ „garniert“, deren Premiere in Prag im Herbst 1787 Casanova miterlebt hat.

Es lesen: Hilmar Lippert (Konzept) und Matthias Flückiger (Regie)
Am Klavier: Claire Pasquier

 

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«Die Weihnachtsgeschichte» von Charles Dickens

Es liest Matthias Flückiger, musikalisch umrahmt von Claire Pasquier

 

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«Was tut man nicht alles für ein Genie» von Ruth Werfel

Eine literarische Begegnung zwischen Alma Mahler-Gropius-Werfel und Misia Nathanson-Edwards-Sert

Ein Text für drei Personen. Zwei Frauen und ein Mann.

Die Frauen

Alma Mahler-Gropius-Werfel und Misia Nathanson-Edwards-Sert erzählen sich in einer fiktiven Begegnung ihre aussergewöhnlichen Lebensgeschichten. Als Zeitzeuginnen und Protagonistinnen des kulturellen Lebens im Wien und Paris der Belle Epoque halten sie Rückschau.

Alma ist hinreichend bekannt. Sie plaudert aus dem Nähkästchen ihrer berühmten Bekanntschaften und Beziehungen, wie z.B. über Mahler, A. G. Gropius, Kokoschka, Werfel, Zemlinsky, Schönberg, Berg oder Klimt.

Misia kennt man hierzulande weniger, sie ist gewissermassen das Gegenstück zu Alma und eng befreundet mit den Grossen der Musik- und Kunstszene in Paris: Cocteau, Toulouse-Lautrec, Renoir, Bonnard, Vuillard; sie gehörten zu ihrem engsten Kreis. Doch auch von Debussy, Fauré, Strawinsky oder Diaghilev, dem Gründer der Ballets Russes, weiss sie zu berichten.

Der Mann

skizziert in Sequenzen das Verhältnis der jeweiligen Ehemänner oder Geliebten zu den beiden Frauen und zitiert dazu u.a. Gustav Mahler, Cocteau, Oskar Kokoschka, Fauré, A. G. Gropius und Strawinsky.

Es lesen:
Pia Waibel (Alma)
Graziella Rossi (Misia)
Helmut Vogel (alle Männer)

Aufführung: Dienstag 25.1. um 19.00 Uhr

Vorverkauf:
Telefonisch: 071 245 21 10
online: parfindesiecle.ch/spielplan/tickets

Flyer zu «Was tut man nicht  alles für ein Genie» im Theater Parfin de Siècle Flyer

 

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«opus111»

Stimmen zur Produktion

Theaterprojekt «Opus 111» ist ein Leckerbissen besonderer Güte.
In der intimen Atmosphäre des «Parfin de siècle» gelingt dir ein spannendes, dichtes und berührendes Theatererlebnis mit Tiefgang und Humor in einer seltenen, atmosphärisch einmaligen Nische.
Gaby Bucher, Lustmühle

«Das gesamte Bild ist beeindruckend: Die Sprache, die Inhalte, das Pianospiel, einfach beeindruckend. Das ist «Parfin» vom Feinsten.»
Dieter Zerndt, St. Gallen

«Matthias Flückiger beherrscht den komplizierten Text ebenso bravourös, wie die Pianistin Claire Pasquier die anspruchsvolle Sonate in c-moll, opus 111. Das Motiv des zweiten Satzes mit seiner Intensivierung durch das «cis» (Thomas Mann) wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.»
Prof. Pietro Vernazza, St. Gallen

“Wir haben noch nie erlebt, dass Musik und Sprache so tiefgreifend in einem wirken können. Wir haben die Vorstellung ungemein genossen. Sprache, Spiel, Musik – ein Genuss!»
Marianne Schläpfer und Peter Schenker, St. Gallen

Kritik von Peter Surber im Saiten online-Magazin www.saiten.ch.

Bei «opus111» dreht sich alles um Beethovens letzte Klaviersonate op. 111: 

Thomas Manns humorvolle wie tiefgründige Auseinandersetzung mit diesem Werk in seinem Künstlerroman «Doktor Faustus» ist in die Literaturgeschichte eingegangen.
Und Beethovens virtuose Komposition begeistert auch knapp 200 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen und reicht mit Elementen, die für heutige Ohren an Jazz erinnern, bis in unsere Zeit. In dieser Produktion wird Sprache zur Musik und die Musik zum Erlebnis!

Mit
Matthias Flückiger, Regie, Bühne und Spiel
Claire Pasquier am Flügel

Aufführungsdaten «opus111»

Bitte beachten Sie die neuen Anfangszeiten!

Oktober 2021:

Première:
Freitag, 15.10. 19:00h

Weitere Vorstellungen:
Samstag, 16.10. 17:30h
Mittwoch, 20.10. 19:00h
Donnerstag, 21.10. 19:00h
Samstag, 23.10. 17:30h
Sonntag, 24.10. 11:00h
Mittwoch, 27.10. 19:00h
Freitag, 29.10. 19:00h
Samstag, 30.10. 17:30h
 

November 2021:

Mittwoch, 03.11. 19:00h
Donnerstag, 04.11. 19:00h
Freitag, 05.11. 19:00h
Sonntag, 07.11. 17:00h
Mittwoch, 10.11. 19:00h
Freitag, 12.11. 19:00h
 

Vorverkauf:
Telefonisch: 071 245 21 10
online: parfindesiecle.ch/spielplan/tickets

Zur Produktion «opus111»

Dass Ludwig van Beethovens letzte Klaviersonate op. 111 mehr als hundert Jahren nach ihrer Entstehung zu einschlägiger Berühmtheit gelangte, ist nicht zuletzt Thomas Mann zu verdanken, der dieser aus damaliger Sicht in die Zukunft weisenden, heute nach wie vor aufregenden und höchst anspruchsvollen Sonate in seinem Roman «Doktor Faustus» auf humorvolle und zugleich tiefgründige Weise ein Denkmal von weltliterarischem Format gesetzt hat. Was liegt da näher, als diese beiden epochalen Meisterwerke an einem Abend zusammen hör- und sichtbar zu machen?      

Thomas Mann, einer der wortgewaltigsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, nimmt die Zweisätzigkeit der Beethoven-Sonate zum Ausgangspunkt seiner Betrachtungen über zwei elementare Probleme des Künstlerdaseins schlechthin: über den Konflikt zwischen persönlichem Ausdruckswillen und der Verpflichtung des Interpreten gegenüber dem überlieferten Regelwerk zum einen und den künstlerischen Umgang mit der Erfahrung des Todes zum anderen; grundlegende Fragen auch im Bereich der Schauspielkunst.

Pate stand dabei Theodor W. Adorno mit seinen musikphilosophischen Reflexionen in seinen Schriften «Philosophie der neuen Musik» und «Beethovens Spätstil», aus denen Thomas Mann z.T. wörtlich zitiert. Wer nun innerlich erschreckt vor soviel Bildung und Philosophie, darf dem Abend getrost entgegensehen und – hören: Humor und Ironie kommen bei Thomas Mann nicht zu kurz.

Der Musikwissenschftler Walter Rietzer spricht bei Beethovens op.111 von einem «Reich ohne Ausweg». Der zweite Satz weise „unmittelbar in die Unendlichkeit … Von der vierten Variation an … ist entschieden, daß es hier kein Zurück mehr gibt … das ist letzte Vergeistigung, Auflösung im All.“ Und der Schweizer Pianist  Edwin Fischer meinte: „In diesen zwei Sätzen finden wir das Diesseits und das Jenseits versinnbildlicht.“

 

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«Oper vor Ort» zu Gast im parfin de siècle !!!

 

 

 

Première:
3. September 2021, 19:00h
Vorstellungen:
4. September 2021, 17:00h
4. September 2021, 19:30h

Dauer: ca. 70 Minuten

Der Verein Oper vor Ort hat sich auf die Fahne geschrieben, an Örtlichkeiten zu spielen, welche im Alltag einer anderen Funktion dienen, die aber durchaus mit der jeweiligen Oper im Zusammenhang stehen. So durfte ich für das professionelle Opern-Team vor drei Jahren Domenico Cimarosas Oper «L’Italiana in Londra», deren Handlung in einem Gasthaus spielt, im Restaurant Baratella in St. Gallen inszenieren. Nicht in einem Theaterraum zu spielen, ist also oberste Prämisse!

Nur in Zeiten von Corona ist alles anders: Zum ersten Mal spielt das Oper-vor-Ort-Team in einem Theater. Es freut mich ausserordentlich, Ihnen den neuesten Streich dieser engagierten Truppe, der ich angehören darf, für drei Aufführungen im parfin de siècle präsentieren zu dürfen.

Mehr zum aktuellen Projekt mit dem Titel «Orpheus und Eurydike – wie alles begann», das humorvoll daherkommt und nicht immer ganz ernst gemeint ist, dabei aber auch zum Träumen verleitet, sowie zur Kartenreservation erfahren Sie unter

www.opervorort.ch
www.opervorort.ch/aktuell

Schauen sie rein – Sie werden es nicht bereuen; auch für Opern-Neulinge geeignet!!!

Herzlich,
Matthias Flückiger
Theater parfin de siècle und Oper vor Ort

Flyer Oper vor Ort

 

 

 

 

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«Die Legende vom heiligen Trinker» von Joseph Roth (1893 – 1939)

Geld macht nicht glücklich. Aber – seien wir ehrlich – auch nicht unbedingt unglücklich. Unverhofft kommt der Pariser Clochard Andreas an etwas Geld. Und weil er ein Mann von Ehre ist, will er das geliehene Geld zurückbringen, kommt aber nicht dazu, er wird mitgerissen vom Strom des Lebens und - trinkt.
In der kleinen Legende vom heiligen Trinker verdichten sich soziale Realität, Zeitgeschehen, persönliches Schicksal und ein Stück metaphysische Erfahrung in einer vordergründig ganz schlichten Handlung, die es aber in sich hat. Und wie so vieles im Leben geht die Geschichte nicht restlos auf. Joseph Roth bezeichnete diese «vollkommene, vollendete Prosa» (Marcel Reich-Ranicki) als sein Testament.

Eine Lesung mit Pia Waibel und Matthias Flückiger

So 13. Juni 11:00h und 17:00h
Di 15. Juni 19:00h
Mi 16. Juni 19:00h
Do 17. Juni 19:00h
Sa 19. Juni 18:00h und 20:00h
So 20. Juni 11:00h und 17:00h

Dauer: ca. 60 Minuten
Platzzahl beschränkt auf 35 Plätze; Reservation dringend empfohlen
Reservation unter: 071 223 37 01 oder info@parfindesiecle.ch
Eintritt frei/ Kollekte - Es gelten die von Bund und Kanton empfohlenen Corona-Verhaltensregeln

Wir danken der Kulturförderung von Stadt und Kanton St. Gallen

 

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«Die Reise um mein Zimmer» von Xavier de Maistre (1763 – 1852) – Lesung

Als Xavier de Maistre wegen eines Duells zu Arrest verurteilt wird (und so gesehen in die Isolation muss), entgeht er der Langeweile, indem er sein Zimmer zur Welt erklärt und sich auf die Reise macht. Dem Trend der großen Welt- und Entdeckungsreisen jener Epoche setzte er den literarischen Typus der Miniaturreise als „Gedankenspaziergang“ entgegen. Dass eine solche Reise gefährlich und erholsam, melancholisch und überaus amüsant ist, dass sie mehrere Wochen oder nur eine Nacht dauern kann - all das zeigt dieses literarische Kabinettstück. Lassen Sie sich von de Maistre entführen und bereisen Sie mit ihm zusammen den wundersamen Kontinent der Fantasie.

Eine Lesung mit Claire Pasquier (Piano) und Matthias Flückiger

Mi 23. Juni 19:00h
Do 24. Juni 19:00h
Fr 25. Juni 19:00h
So 27. Juni 17:00h
Mi 30. Juni 19:00h
Do 01. Juli 19:00h

Dauer: ca. 70 Minuten
Platzzahl beschränkt auf 35 Plätze; Reservation dringend empfohlen
Reservation unter: 071 223 37 01 oder info@parfindesiecle.ch
Eintritt frei/ Kollekte - Es gelten die von Bund und Kanton empfohlenen Corona-Verhaltensregeln

Wir danken der Kulturförderung von Stadt und Kanton St. Gallen

 

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