Liebes Publikum

Ich danke Ihnen für Ihre Treue und freue mich, wenn Sie uns auch im neuen Jahr wieder unterstützen, sei das durch Ihre wertvolle Mitgliedschaft, Ihre Besuche bei uns, durch Ihre Zuwendungen oder auch einfach durch Ihre moralische Unterstützung in diesen nicht ganz einfachen Zeiten – all diese Zeichen tun uns gut. Danke!

Gönnen Sie sich eine Auszeit, besuchen Sie eine der letzten Vorstellungen in diesem Jahr: Wir verabschieden uns mit Beethoven und Thomas Mann und der Produktion «opus 111» vom alten Jahr und lassen die Adventszeit mit Charles Dickens «Die Weihnachtsgeschichte» ausklingen – die Termine entnehmen Sie bitte dem Spielplan. Noch sind überall genügend Plätze vorhanden.

Der Spielplan für 2022 ist in Arbeit – ein Vorgang, der durch etliche unsichere Faktoren erschwert wird, aber seien Sie versichert: Es wird spannend! Bald mehr auf dieser Website.

Und sollten Sie noch auf der Suche nach einem geeigneten Weihnachtsgeschenk sein, so können wir Ihnen vielleicht behilflich sein: Wie wäre es mit einem Theaterbesuch im Parfin im kommenden Jahr? Oder gar mit einer Mitgliedschaft im Verein Parfin de siècle? Ein Geschenk, das das ganze Jahr über Freude bereitet! Unter «Verein» auf dieser Website finden Sie das Anmeldeformular.

Ich möchte Ihnen auf diesem Weg mit Joachim Ringelnatz’ Gedicht über das Schenken eine kleine Freude machen und hoffe, dass mir das gelingt:

Schenke gross oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten die Geschenke wiegen,
sei dein Gewissen rein.

Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei,
was in dir wohnt
an Meinung, Geschmack und Humor,
so dass die eigne Freude zuvor
dich reichlich belohnt.

Schenke mit Geist und ohne List.
Sei eingedenk,
dass dein Geschenk -
Du selber bist.

Joachim Ringelnatz

Ich freue mich auf Sie im kommenden Jahr, wünsche Ihnen im Namen des ganzen Parfin-Teams schöne, erholsame, ruhige Festtage und für das kommende Jahr von Herzen alles Gute, allem vorweg eine gute Gesundheit und viele spannende Theatererlebnisse am Mühlensteg 3 in St. Gallen.

Herzlich, Matthias Flückiger

St. Gallen, im Dezember 2021

«Was tut man nicht alles für ein Genie» von Ruth Werfel

Eine literarische Begegnung zwischen Alma Mahler-Gropius-Werfel und Misia Nathanson-Edwards-Sert

Ein Text für drei Personen. Zwei Frauen und ein Mann.

Die Frauen

Alma Mahler-Gropius-Werfel und Misia Nathanson-Edwards-Sert erzählen sich in einer fiktiven Begegnung ihre aussergewöhnlichen Lebensgeschichten. Als Zeitzeuginnen und Protagonistinnen des kulturellen Lebens im Wien und Paris der Belle Epoque halten sie Rückschau.

Alma ist hinreichend bekannt. Sie plaudert aus dem Nähkästchen ihrer berühmten Bekanntschaften und Beziehungen, wie z.B. über Mahler, A. G. Gropius, Kokoschka, Werfel, Zemlinsky, Schönberg, Berg oder Klimt.

Misia kennt man hierzulande weniger, sie ist gewissermassen das Gegenstück zu Alma und eng befreundet mit den Grossen der Musik- und Kunstszene in Paris: Cocteau, Toulouse-Lautrec, Renoir, Bonnard, Vuillard; sie gehörten zu ihrem engsten Kreis. Doch auch von Debussy, Fauré, Strawinsky oder Diaghilev, dem Gründer der Ballets Russes, weiss sie zu berichten.

Der Mann

skizziert in Sequenzen das Verhältnis der jeweiligen Ehemänner oder Geliebten zu den beiden Frauen und zitiert dazu u.a. Gustav Mahler, Cocteau, Oskar Kokoschka, Fauré, A. G. Gropius und Strawinsky.

Es lesen:
Pia Waibel (Alma)
Graziella Rossi (Misia)
Helmut Vogel (alle Männer)

Aufführung: Dienstag 25.1. um 19.00 Uhr

Vorverkauf:
Telefonisch: 071 245 21 10
online: parfindesiecle.ch/spielplan/tickets

Flyer zu «Was tut man nicht  alles für ein Genie» im Theater Parfin de Siècle Flyer