Felix Krull. Hochstapler

Theater parfin de siècle

Nach dem Roman von Thomas Mann

Gastspiel
mit Volker Ranisch

Felix Krull, Sohn eines bankrotten rheinischen Schaumweinfabrikanten, ist ein Träumer, Phantast und bürgerlicher Nichtsnutz, der das Illusionäre von Welt und Leben tief empfindet und von Anfang an darauf aus ist, sich selbst zu einer Art Lebensillusion zu stilisieren. Er fühlt sich von Natur aus begünstigt und bevorteilt, ist es aber seinem Range nach nicht. Diesen ungerechten Zufall korrigiert er durch eine, seiner Anmut sehr leicht fallende Täuschung. Verliebt in die Welt, ohne ihr auf bürgerliche Weise dienen zu können, ist er bestrebt, die Welt in sich verliebt zu machen.

Volker Ranisch spürt mit diesem Soloabend der hohen Sprachkunst Thomas Manns nach. Indem er in die Rolle des Ich-Erzählers Felix Krull schlüpft, läßt er vor seinem Publikum in freier Rede die illustre Gesellschaft des Romans mit ihrer zahlreichen Personage entstehen und erweckt gleichzeitig einen lebendigen Eindruck vom vortrefflichen Wortwitz des Autors.

 

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